GesA Stud
GesA Stud entwickelt und evaluiert niedrigschwellige, personalisierte Maßnahmen zur Förderung der Studierendengesundheit und zur nachhaltigen Steigerung des Studienerfolgs.
Begleitprojekt
MINDS begleitet und vernetzt Forschungsprojekte im Themenfeld der psychischen Gesundheit von Studierenden und Promovierenden. Durch die systematische Zusammenführung wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie die Förderung von Austausch, Vernetzung und Transfer stärkt MINDS den Aufbau einer wissenschaftlichen Community zur Studierenden- und Promovierendengesundheit. Auf Grundlage einer umfassenden Datenbasis trägt MINDS dazu bei, gesundheitsförderliche Strukturen an Hochschulen deutschlandweit weiterzuentwickeln und gesundes Studieren sowie Promovieren zu unterstützen.
MINDS Hintergrund
Psychische Gesundheit bildet eine zentrale Voraussetzung für den erfolgreichen Verlauf von Studium und Promotion sowie für die langfristige berufliche Entwicklung. Vor diesem Hintergrund gewinnt die psychische Gesundheit von Studierenden und Promovierenden zunehmend an Bedeutung in Wissenschaft, Hochschulpraxis und Politik. Um bestehende Forschungsbedarfe aufzugreifen und aktuelle Herausforderungen im Hochschulkontext zu adressieren, fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen des Förderschwerpunkts „Wissenschafts- und Hochschulforschung (WiHo)“ zehn Forschungsprojekte sowie das wissenschaftliche Begleitprojekt MINDS zur projektübergreifenden Vernetzung. Die Projekte vereint der thematische Fokus zur psychischen Gesundheit von Studierenden und Promovierenden.
MINDS Zielsetzung
MINDS verfolgt das Ziel, auf Grundlage der im Förderschwerpunkt generierten Erkenntnisse zur psychischen Gesundheit von Studierenden und Promovierenden gesundheitsförderliche Strukturen an Hochschulen zu stärken und gesundes Studieren sowie Promovieren langfristig zu unterstützen. Hierfür fungiert MINDS als Schnittstelle zwischen den wissenschaftlichen Forschungsprojekten und fördert den projektübergreifenden Austausch, um Synergien zu schaffen und Wissen gemeinsam weiterzuentwickeln. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der systematischen Zusammenführung und Analyse der in den Projekten generierten Erkenntnisse. Die Erkenntnisse werden adressat*innengerecht aufbereitet und in anwendungsorientierte Formate überführt, um eine nachhaltige Nutzung in Wissenschaft, Praxis und Hochschulpolitik zu gewährleisten. Gleichzeitig trägt MINDS dazu bei, die Sichtbarkeit der Projekte zu erhöhen und ihre Ergebnisse aktiv in hochschulpolitische und wissenschaftliche Diskurse einzubringen. Durch die Bündelung und Vernetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse stärkt das Begleitprojekt MINDS die strukturelle Wirksamkeit des Gesamtförderschwerpunkts und unterstützt die nachhaltige Implementierung gesundheitsförderlicher Strukturen an Hochschulen.
MINDS Methodik
Das methodische Vorgehen von MINDS basiert auf einem partizipativen und iterativen Ansatz, der projektübergreifende Vernetzung, Wissensgenerierung, Ergebnissynthese und Transfer miteinander verbindet. Grundlage bildet eine Bedarfserhebung unter den beteiligten Projekten, um gemeinsame Themenfelder, projektübergreifende Schnittstellen sowie Unterstützungsbedarfe systematisch zu identifizieren. Auf dieser Basis werden bedarfsorientierte Austausch- und Vernetzungsstrukturen entwickelt, die einen kontinuierlichen Wissens- und Erfahrungsaustausch unterstützen. Zur Förderung der Zusammenarbeit kommen digitale und analoge Austauschformate sowie partizipative Methoden zum Einsatz, die die Kooperation zwischen den Forschungsprojekten, Hochschulangehörigen und weiteren Praxisakteur*innen stärken. Ergänzend werden Netzwerkanalysen durchgeführt, um Vernetzungsstrukturen und Entwicklungspotenziale innerhalb des Förderschwerpunktes zu identifizieren. Die im Förderschwerpunkt generierten Erkenntnisse werden durch projektübergreifende Querschnittsanalysen vergleichend ausgewertet und synthetisiert, um Forschungsbedarfe und Handlungsfelder abzuleiten. Diese werden in Transferformate und strategische Handlungsempfehlungen überführt.
10
Projekte
30+
Teilprojekte
20+
Hochschulen
518.845+
Studierende
47.691+
Promovierende
Projektleitung MINDS
"Wir freuen uns sehr, im Rahmen von MINDS zehn spannende (Verbund-)Projekte begleiten zu dürfen. Die projektübergreifende Vernetzung und Zusammenarbeit bietet Potential die psychische Gesundheit von Studierenden und Promovierenden strukturell zu stärken."
Kontakt
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